Vor dem ersten Angebot hilft eine grobe Bandbreite, damit das Briefing nicht mit Fantasiezahlen startet. Nutzen Sie veröffentlichte Listenpreise und branchenübliche Rabattspannen als Ausgangspunkt – und dokumentieren Sie die Annahmen klar, damit später niemand glaubt, der Richtwert sei ein verbindliches Angebot gewesen.

Bei Audio zählen Senderreichweite, Tageszeit und Spotlänge. Ein 20-Sekunden-Spot in der Drive-Time kostet deutlich mehr als derselbe Spot am Nachmittag. Rechnen Sie zuerst mit Sekundenpreisen und multiplizieren Sie dann mit der geplanten Frequenz – nicht umgekehrt, sonst verschwindet die Spotlänge in der Gesamtsumme.

Für lineare TV-Umfelder gilt Ähnliches, allerdings mit stärkeren Schwankungen nach Programmumfeld und Saison. Weihnachtsgeschäft und Großsportereignisse treiben Preise, ohne dass sich die Zielgruppenqualität automatisch verbessert.

Halten Sie im Briefing eine Spanne fest (unteres und oberes Szenario) statt einer einzelnen Zahl. So bleibt Raum für Verhandlung, ohne dass der Mediaeinkauf später das gesamte Konzept umwerfen muss.